9. Januar 2026
Warum wir erst graben, bevor wir gestalten.
Viele Agenturen starten im Grafikprogramm. Wir starten im Archiv und am Markt. Ein häufiger Fehler im Branding ist der voreilige Fokus auf die Ästhetik. Doch ein schönes Logo ohne strategisches Fundament ist wie eine Fassade ohne Haus: Es sieht für einen Moment gut aus, bricht aber beim ersten Marktdruck zusammen. In diesem Insight geben wir einen Einblick in unsere „Audit-Phase“ – das Fundament jeder Markenschärfung.
Phase 1: Die Dekonstruktion
Bevor wir bei Projekten wie HAI Innovation den ersten Strich ziehen, nehmen wir die bestehende Identität komplett auseinander. Wir analysieren nicht nur das visuelle Erbe, sondern vor allem die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild. Wir führen Gespräche, die wehtun, und suchen nach dem „Unique Insight“ – jenem Punkt, den der Wettbewerb übersehen hat.
Phase 2: Benchmarking jenseits der Branche
Wer sich nur an seinen direkten Konkurrenten orientiert, wird bestenfalls der Zweitbeste. Wir blicken bewusst in fachfremde Industrien. Was kann ein M&A-Berater von der Präzision eines Schweizer Uhrenherstellers lernen? Was kann eine Med-Tech-Plattform von der Usability eines High-End-Consumer-Produkts übernehmen? Diese Querbefruchtung verhindert die branchenübliche Betriebsblindheit.
Phase 3: Die strategische Leitplanke
Erst wenn die Positionierung hieb- und stichfest ist, gehen wir ins Design. Jede gestalterische Entscheidung muss sich ab diesem Zeitpunkt gegen die Strategie rechtfertigen. Warum diese Schrift? Weil sie Autorität ausstrahlt. Warum dieses Farbklima? Weil es im Marktumfeld eine unbesetzte Nische besetzt.
Unser Learning
Ein strukturierter Prozess eliminiert das „Bauchgefühl“. Wir liefern keine Kunst, wir liefern Werkzeuge für den Markterfolg. Design ist bei uns das Ergebnis einer logischen Kette von Entscheidungen. Wer diesen Prozess einmal mit uns durchlaufen hat, versteht, warum wir bei der Umsetzung so kompromisslos sind.


